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        Unser Thema 2019 

                     "Caro Diario "       

        "Liebes Tagebuch" 

 

 

 

 

Das Kulturzentrum im Rittergut und Schloss Ehrenberg geht 2019 in das zwanzigste Jahr seines Bestehens. Mit einem Blickwinkel in die vergangenen Jahre konnten wir seinen Wandel, mit all seiner durchgeführten baulichen Gestaltung und seiner reichhaltigen bunten künstlerischen und sozialen Vielfalt erleben. Infolgedessen entstand, aus einem Geflecht von Vergangenheit und Gegenwart, eine Atmosphäre, welche die Ausstrahlungskraft der alten Mauern intensiviert hat.

Infolgedessen atmet das Schloss und Rittergut seit dem Jahr 2000 eine neue, schöpferische Geschichte. Es zieht mit seinen kulturellen Angeboten zahlreiche regionale, überregionale und internationale Besucher an und entwickelt sich immer weiter zu einem europäischen Kulturzentrum, das Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenskreisen, in gestalterischer Individualität zusammenführt und auch überregional als Kulturplattform wahrgenommen wird. Die Räume und das Gelände bieten ein inspirierendes Ambiente für Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, Theater und viele andere künstlerische Entfaltungsmöglichkeiten. Die Ateliers und Werkstätten bieten Einblicke in das weit gefächerte Gesamtschaffen des Vereins. Auf dem Außengelände fangen hier und da Installationen, wunderbar angelegte Kräuter- und Beerenbeete oder andere künstlerische Objekte die Blicke ein und hinterlassen zumeist prägende Einflüsse bei den Besuchern. Ob Einzelwerke oder Kompositionen, sie alle entfalten ihren unverwechselbaren Stil und sind künstlerisch erfahrbar. Der teilweise neu entstandene historische Park mit seinem Märchenbrunnen lädt die Besucher zum flanieren ein und an den Informationstafeln kann die historische Geschichte nachvollzogen werden. Im Park entstand auch ein Pfad der Völker welcher sich immer weiter entfaltet.

Die Konzeption "Caro Diario" - Liebes Tagebuch beinhaltet ist ein buntes kulturelles Programm das ein Spektrum aus zwanzig Jahren künstlerischer und gesellschaftlicher Aktivität widerspiegelt und in seiner Beschaffenheit wohl einmalig im ländlichen Raum unserer Region ist.

Was kann ich erzählen?

Ein Aspekt des Tagebuches bezieht sich auf die Arbeit des Vereins im Allgemeinen, auf Räumlichkeiten und besondere Begebenheiten.

Der andere Teil setzt sich perspektivisch mit den vielen Facetten von Erinnerungen, Impressionen, und Verbindlichkeiten mit anderen Menschen auseinander. Es werden Akteure aus den vergangenen Jahren eingeladen um von ihren Erlebnissen, Begegnungen oder besonderen Situationen in ihrem Leben oder in unserem Kulturzentrum zu berichten.  Alle Kunstschaffenden der verschiedenen Sparten sind auch in die besondere Aktion Mail-Art eingebunden. Mail-Art bedeutet Kunst per Post. Sie ist eine populistische künstlerische Bewegung, die sich darauf konzentriert, kleine Werke über den Postdienst zu versenden. Die Teilnehmer bekommen ein Plakat mit freier Fläche zugeschickt und ergänzen diese mit ihren künstlerischen Darstellungen. Die, an uns zurückgesendeten, Plakate werden im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Alles ist durchwebt von Vergangenheit und Gegenwart.

Die wohl definierte Auswahl der Veranstaltungen wird auch 2019 den Charakter einer Vernetzung von verschiedenen Kunst-Genres wie Musik, Literatur, Theater, Ausstellungen und anderer Bereiche tragen.

Die lebendigen Beziehungen zwischen den breit gefächerten Gebieten entfalteten eine innovative und nachhaltige Wirkung und lassen Publikum und Künstler ein Klima der Offenheit erleben.

 

 

 

 

 

Nächster Termin in unserer Galerie "Girasole" 

 

 

Sonntag, den 26. Mai 2019 - 15:00 Uhr bis 27. Oktober 2019

 

 

 

„Kreativzeitbogen – ein Spektrum über 20 Jahre CAMO“

Ausstellung - Dokumentation des Centro Arte Monte Onore e.V.    

                                                    

Das Thema Kultur und Menschen hat sich in unserer zwanzigjährigen Arbeit bestens profiliert und zeigt, dass es mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen und künstlerischen Gestaltungen möglich ist, sich zu verwirklichen. So haben die unterschiedlichsten Gruppen von Teilnehmern, egal ob Jung oder Alt, ob mit oder ohne Handicap, ob Künstler, Wissenschaftler oder Laie ihren Platz, je nach Talent und Charakter, zu einer bestimmten Kunstrichtung gefunden in die sie sich hineinfühlen und ihre Begabungen ausdrücken können. Das Spektrum der Kunstangebote ist ein breiter Fächer mit einer großen farbigen Palette die zu einem großen Ganzen verwoben werden und damit zeigt wie Kunst die Menschen verbindet. Das ist der Charakter unserer Arbeit den Menschen diese Möglichkeit zu bieten.

Für die Ausstellung wird für jedes Jahr ein besonders bedeutendes Projekt ausgewählt und in der Galerie sowie auch im Freigelände des Kulturzentrums präsentiert.

Mit diesem Panorama aus den unterschiedlichsten Bereichen wird die Vergänglichkeit des Augenblickes in einem zeitlichen und kreativen Bogen aus zwanzig Jahren CAMO-Arbeit eingefangen und es entsteht ein vielseitiges Memorandum von Erinnerungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Veranstaltungen zum "Tagdes offenen Denkmals"

 

"Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto - "Entdecken, was uns verbindet"  

 

Termin: Sonntag, 08. September 2019 - 13:00 bis 18:00 Uhr

 

Der Tag des offenen Denkmals (Deutschland), Europäischer Tag des Denkmals (Schweiz) oder Tag des Denkmals (Östereich) ist eine jährliche im Herbst wiederkehrende Tagesveranstaltung mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibiliesieren und Interesse für die Belange der Denkmalspflege zu wecken. Er ist der nationale Beitrag zu den europaweiten "European Heritage Days". In Deutschland findet der Tag des offenen Denkmals seit 1993 (25 Jahre) jährlich am zweiten Sonntag des Septembers statt.

 

 

 

 

14:00 Uhr  „Mail Art“

Plakatausstellung gefertigt von Akteuren aus 20 Jahren Mitwirkung im Kulturzentrum

"Mail Art“ (Postkunst) ist eine populistische künstlerische Bewegung, vom amerikanischen  Künstler Ray Johnson 1943 initiiert und konzentriert darauf, kleine Werke über den Postdienst zu versenden. Die Postkunstphilosophie ist eine Philosophie der Offenheit und Inklusion denn jeder kann daran teilhaben.

In unserer Aktion erhalten einige Akteure, wie Tänzer, Schriftsteller, Wissenschaftler, Regisseure, Maler, Bildhauer und andere Künstler, die in den zwanzig Jahren mitgewirkt haben, die Vorlage eines Bild-Plakates in Form eines alten Tagebuches. Angeregt durch das Thema "Caro Diario" - Liebes Tagebuch sollen sie dieses Plakat mit ihren ganz persönlichen Erinnerungen und in ihrer künstlerischen Sprache ergänzen. Das fertige Plakat wird dann an unser Kulturzentrum postalisch zurückgesendet und in dieser Ausstellung präsentiert. Diese originelle Ausstellung soll später auch an anderen repräsentativen Orten gezeigt werden.

 

 

 

 

 

 

"Literarischer Salon"

16:00 Uhr „Ehrenberg - wie hast Du Dich verändert"

 In einem historischen Kaleidoskop werden interessante Tatsachen und Objekte des Ortes und deren Entwicklung vorgestellt. An Hand alter Bilder und neuerer Aufnahmen wird die heutige Situationmit längst vergangenen Zeiten verglichen. Genannt wird auch die Gaststätte "Zur Schmiede"  in der "Landfilm" den Menschen die wöchentliche Unterhaltung brachte. 

Siegfried Scharf wurde 1946 in Ehrenberg geboren, hat immer hier gewohnt und ist sehr heimatverbunden. Er ist Dipl. Ing. (FH) und seit 1970 in der kommunalen Politik tätig. Sein großes Hobby ist die Historie und das Reisen.

 

 

 

 

 

 

chster Termin für den "Literarischen Salon"

 

 

Sonntag, den 15. September 2019; 15:00 Uhr

 

 

 

„Poetische Spaziergänge“ Flanierlesen auf dem Rittergut

Fremdes & Eigenes  Lesen                    Musizieren_Rezitieren_Performen_Slammen   /   Agieren_Rezipieren_Geniessen                                                                                  

Ulrike Brummert (TU Chemnitz), Jörg Kersten (Die Theater Chemnitz), Olivia Gladosch (Städt. Musikschule Chemnitz) und Studierende der TU Chemnitz laden ein, zum Flanieren auf dem gesamten Gelände des Rittergutes Ehrenberg. An ausgewählten Standorten des Kulturzentrums, MonteOnoreHotspots, wird agiert, präsentiert und gekostet von den Bäumen des Kunstgenusses. Alle sind eingeladen, das Flanierlesen gemeinschaftlich zu gestalten, in dem die Rollen des Gestaltens und Aufnehmens ständig variieren. Inspiriert ist die Aktion vom Konzept der Chemnitzer Campus Lesenacht, das 2000 von Ulrike Brummert entworfen wurde, das über die Jahre mit Akteuren im Kulturraum Chemnitz immer weiter entwickelt wird; die nächste große Chemnitzer Lesenacht findet am April 2019 im Tietz statt. 

 

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de