Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

             Unser Thema 2017

 

 

 

   "La dolce vita - la joie de vivre"         

        Das Rezept des Lebens

 

 

Das Kulturzentrum im Rittergut und Schloss hat sich in den letzten sechzehn Jahren in seiner kulturellen Vielfalt erstaunlich reichhaltig und bunt entwickelt. Infolgedessen entstand, aus einem Geflecht von Vergangenheit und Gegenwart, eine Atmosphäre, welche die Ausstrahlungskraft der alten Mauern intensiviert hat.

So atmet das Schloss und Rittergut seit dem Jahr 2000 eine neue, schöpferische  Geschichte. Es zog mit seinen kulturellen Angeboten schon zahlreiche regionale, überregionale und internationale Besucher an und entwickelte sich zu einem Kulturzentrum, das Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenskreisen, in gestalterischer Individualität zusammengeführt hat. Das hat auch das Jahr 2016 mit seinem reichhaltigen  Repertoire an kulturellen Veranstaltungen und der Vernetzung von Musik, Literatur, Thea

ter, Ausstellungen und anderen Bereichen gezeigt.

Die Konzeption „La dolce vita - la joie de vivre“  Das Rezept des Leben;

ist ein buntes kulturelles Sammelsurium von eindrucksvollen Bildern, Skulpturen, Installationen, Filme, Ausstellungen, Kunstaktionen und Vorträgen, verwoben zu einem Teppich aus Schaffenskraft und Lebensfreude.  

Wie sehen Rezepte für das Leben aus? Was treibt die Menschen an um bestimmte Ziele und Erfoge ins Auge zu fassen und wie vielfältig sind die Methoden um diese zu erreichen? Was verbirgt sich unter der Oberfläche der menschlichen Existenz und deren Feinheiten, die verwoben sind mit der Realität und der Fantasie? Das heutige Leben ist geprägt von Pflicht, Belehrung, Versicherungen, Altersvorsorge oder überschwänglichen Konsumverhalten. Da bleibt wenig Raum um sich mit sich selbst zu konfrontieren und zu überdenken, wo ist meine Freude und das dolce (süße) in meinem Leben?

Mit den vielen abwechslungsreichen Events, einem Gemisch aus Workshops, Lesungen, Ausstellungen und Vorträgen, in einem Austausch von Ideenreichtum, kultureller Kreativität, Vielfalt und Ästhetik, gehen wir, mit unserem diesjährigen Programm, auf Entdeckungsreise. Die Besucher erfahren, Generations- Länder- und Bildungs- übergreifend, viel über die verschiedenen Möglichkeiten wie ein Rezept des Lebens aussehen kann.   

Mit den lebendigen Beziehungen zwischen den breit gefächerten Gebieten entfalteten sich innovative und nachhaltige Wirkungen die dem Publikum und den Künstlern ein Klima der Offenheit präsentieren.

 

 

Nächste Veranstaltungen in Ehrenberg

 

 

"Workshop Lochkamera - Camera obscura"

Freitag - Sonntag, den 28. bis 30. April 2017; Fortsetzung Freitrag 08.09.2017 ab 17:00 Uhr und Samstag 09.09.2017 ab 11:00 Uhr 

In dem Workshop wird Herr Prof. Marek Pozniak zeigen, dass die Ausführung der Camera obscura allein, extrem einfach ist. Es ist nur eine Box-Einheit mit lichtempfindlichem Material. Durch ein kleines Loch dringen die Sonnenstrahlen um ein einzigartiges visuelles Bild zu erzeugen.

Hinweis: Die Ergebnisse des Workshops werden in einer Fotoausstellung am Pfingstsonntag, den 04. Juni 2017 - 15:00 Uhr in unserer Galerie präsentiert.

Marek Pozniak wurde 1960 geboren und besuchte die Technische Universität in Opole. Darauf folgte ein Hochschulstudium der Fotografie in Warschau und seine Promotion an der Akademie der Künste in Poznan. Er war. Dozent an der Kunstschule in Opole, Dozent für Fotografie an der VHS Steglitz, Künstlerischer Leiter des Fotoforums Bremen sowie Fotograf, Designer und Grafiker. Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Gruppen- und Soloausstellungen in vielen europäischen Ländern und ist künstlerischer Leiter einer großen Werbeagentur.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de

 

 

 

 

 

"Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto - "Macht und Pracht"  

Termin: Sonntag, 10. September 2017 - 13:00 bis 18:00 Uhr

 

Das Rittergut und Schloss Ehrenberg erfuhr in seiner langen Geschichte viele bauliche Verwandlungen. Die Materialien veränderten sich, und so befinden sich im heutigen Bestand Baustoffe, vom Stein bis zum Marmor, die in den verschiedenen Räumen ihre Geheimnisse offenbaren.

So können bei Führungen oder bei eigenen Erkundungen die Geschichte des Objektes, die Entstehung und Erhaltung, die Umgestaltung zum Kulturzentrum, die aktuelle Ausstellung zur Schlossgeschichte, die ständig wechselde Kunstinstallation im Freigelände und die regelmäßig wechselde Ausstellung in der Galerie besichtigt werden.

 

 

 

 

 

Nächster Termin in unserer Galerie "Girasole"

 

 

 

Sonnabend, den 24. Juni 2017 bis 05. Juli 2017 - V e r l ä n g e r t  bis zum 20. August 2017

 

„Der Kuss“

Ausstellung mit Christoph Doering, Malerei

"Nicht zu frey, nicht zu gezwungen, nicht mit gar zu faulen Zungen. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Beydes wird sonst Kinderspiel." - wusste schon 1635 Paul Flemming in einem Hochzeitsgedicht der Braut zu raten: "Wie Er wolle geküsst seyn".

Vom Bussi über den Bruderkuss bis zur intimen Vereinigung steht der Kuss für alle Menschen in allen Kulturen als Symbol. Diesen unterschiedlichen Auffassungen und Ausprägungen von Küssen spürt der Berliner Künstler Christoph Doering in seiner Ausstellung "Der Kuss" nach. In seinen Bildern verwendet er für dieses komplexe Thema verschiedene Techniken, von Zeichnung bis Ölbild. Das Küssen ist in aller Regel eine ganz individuell zu meisternde Privatsache und lässt den Beobachter gewöhnlich ausgeschlossen. Die rechte Art des Küssens zu erklären wäre Anmaßung, wenn doch jeder nach seiner Manier küssen sollte.

 

 

 

 

 

Christoph Doering (Jahrgang 1953) studierte vier Semester Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin und Freie Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. Dort war er Meisterschüler von Professor K. H. Hödicke. Er entdeckte, schon während dieses Studiums, eine Fülle von künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten für sich. Dazu gehören unter anderem z. B.: Ölmalerei, Film- und Videoarbeiten, Drehbucharbeiten oder Flash-Programmierung und Web-Design. Der Erfolg seiner Arbeiten führte ihn zu vielen Festivals, Aufführungen und Ausstellungen im In- und Ausland. Mehrmonatige Aufenthalte in den USA, Ägypten, Afghanistan, Indien und Nepal und zahlreiche private Reisen beeinflussen seine Sicht auf die Welt und die Menschen. Nicht zuletzt das Überwinden einer schweren Erkrankung führen ihn zurück zu den Ursprüngen seiner künstlerischen Betätigung, der Malerei, der er sich heute intensiv widmet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, den 27. August 2017;  15:00 Uhr

 

„FIL DI LANA“

Druckfotografische Arbeiten von Reiner Lenk

Der Titel ist von einem Gedicht des italienischen Poeten Italo Ceccherini aus Poppi hergeleitet. Durch eben diese Poesie wurde Reiner Lenk inspiriert und geprägt. Seine druckfotografischen Arbeiten sind, wie mit einen Wollfaden, zusammen verknotet und verknüpft. Da ihm die reine Fotogafie nicht mehr genügt nutzt er die Technik der digitalen Montage um so seinen Bildern mehr Ausdrucksstärke zu verleihen. Seine Arbeiten spiegeln die eigene Gedanken- und Gefühlswelt sowie die Auseinandersetzung zwischen Mensch-Natur und Umwelt wieder (Foto nebenan "Neues setzt sich durch"). Er verarbeitet in den Bildern auch Zeichen, Gegebenheiten, Erinnerungen und Vorahnungen die für ihn alle miteinander in Verbindung stehen. Sie sollen den Betrachter konfrontieren und ihn zu eigenen Fragen anregen. Sein Künstlerfreund Peter F. Fiebig sagt " ... Letztendlich ist es die Art, der eigene Weg, den Reiner Lenk mit seinen Arbeiten beschreitet, seine Instuition, seine eigene künstlerische Ansicht von äußeren und inneren Welten in eine Form zu bringen":

 

Reiner Lenk erlernte den Beruf des Betriebs- und Maschinenschlossers und studierte anschließend an der Spezialschule für Fotografie der BK. Seine Bilder wurden in Personal- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Tchechien, Polen, Russland und Frankreich gezeigt. er erhielt diverse Preise und Anerkennungen, war mehrmals Jurymitglied auf Kreis- und Bezirksebene. Ab 2007 bis zur Auflösung war er Mitglied im Verein "Kunstraum Chemnitz" und seit 2012 ist er Mirglied  in der Künstlergruppe "4" in der Chemnitzer Schönherfabrik.

 

 

 

 

 

 

Nächster Termin für den Literarischen Salon 

 

Sonnabend, den 16. September 2017; 19:00 Uhr

 

„ La Montanara, uè!“        

Vortrag mit Pier Giorgio Furlan

"La Montanara, uè!" ist ein sehr bekanntes Lied, das die Liebe und die Traditionen zu den Bergen besingt. Herr Furlan hat Zeit seines Lebens eine starke Verbundenheit zu Bergen die ihn von der Kindheit bis heite sehr geprägt haben. Ende der siebziger bis Anfang der achtziger Jahre unternahm er ausgedehnte Wanderungen in den Bergen seiner Heimat Italien aber auch in anderen Ländern Europas. In dieser Zeit schrieb er ein Tagebuch um so seine Erlebnisse für immer festzuhalten. Als Erinnerung an diese, für ihn so prägende und wunderschöne Zeit, wird er, auf Grundlage dieses kleinen Büchleins, mit einer Power-Point-Präsentation seine Wanderungen dem Besucher nahe bringen. Als Überraschung wird ein kleines typisches Berggericht gereicht.

 

 

Pier Giorgio Furlan ist gebürtiger Italiener, Künstler und Architekt sowie der künstlerische Leiter des Kulturzentrums im Rittergut Ehrenberg. Er hat in Venedig studiert und eine lange Zeit in Berlin gelebt.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de