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Auf dem Schloß und Rittergut Ehrenberg ist seit 2000 ein Kulturzentrum entstanden, dass mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen aufwarten kann und bei schönem Wetter auch die alten Gemäuer und die sonnige Terrasse mit einbezieht.

 

 

Eine dieser beliebten Veranstaltungen ist der "Literarische Salon", der seit dem Jahr 2003 regelmäßig stattfindet.

 

 

 

In gemütlicher Runde bei italienischen Spezialitäten stellen verschiedene Künstler und Wissenschaftler dem interessierten Publikum ihre Werke vor. Auch das Gespräch mit den Gästen wird in dieser Veranstaltung gesucht.

Die Themen dieser Nachmittage reichen dabei von Wissenschaft, Kunst, Literatur über Musik und Theater.

 

So wurde schon über Erdbeben in Sachsen anschaulich und unterhaltsam berichtet, aber auch aus den Lebenserinnerungen der Charlotte von Mahlsdorf gelesen.

Und von der Spurensuche nach den Hintergründen des "sächsischen Prinzenraubes" von 1455 waren unsere Besucher genauso begeistert wie von der  Lesung Katharina Kammers aus ihrem autobiographischen Roman "Bekenntnisse für meinen Stiefsohn".

 

Unsere Vision

 

Wir möchten die Mensche

ansprechen und ermuntern, Kunst im weitesten Sinne in all ihren Facetten aktiv zu erleben und mitzugestalten.

Unbekanntes entdecken, sich ausprobieren, eigene Ressourcen erkennen und ausschöpfen, versteckte Talente wecken und Neues wagen und es vielleicht als persönliche Bereicherung des eigenen Lebens weiterführen, sei es als Besucher, aktiver Teilnehmer an Veranstaltungen oder als Hobby, wenn wir das für die Gäste unserer Veranstaltungen erreichen, ist unsere Vision Wirklichkeit geworden.

 

 

 

Literarischer Salon 2018

 

 

Sonntag, den 18. Februar 2018 - 15:00 Uhr

 

„Wenn ich Flügel hätt“ 

Lesung mit dem Dichter Ludhardt M. Nebel

 

Die Lesung der Gedichte ist eingebettet in ein erhellendes Gespräch zwischen Nebel und dem Verlerger Dr. Andreas Eichler von dem MIRONDE-Verlag. Dichter L. M. Nebel schuf mehr, nicht nur Worte, Sätze, Verse, Gedichte, die mit manchem, was in den kleinen Räumen an der Mulde ausgestellt wurde, korrespondierten. Er schuf Beziehungsgeflechte und aus ihnen erwuchs ein Ort: Groß-Mützenau. Selbst Satire und Heimat für solche in Wort und Bild.

 

Der Dichter Ludhardt M. Nebel wurde 1946 in Bad Freienwalde als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren. Die politischen Wirren der Nachkriegszeit verschlugen die Familie nach Freiburg im Breisgau. Hier absolvierte es das Gymnasium und hatte in Baden-Baden erste Kontakte zur russischen Diaspora mit ihren Schriftstellern und Künstlern. Diese Kontakte ebneten ihm den Weg zum Studium 1966 bis 1970 in Wladiwostok. Ein kurzes berufliches Intermezzo hatte es im Anschluss bei der Transeuropäischen Eisenbahnbank in Pontresina/Schweiz, der Nebel zuletzt als Direktor vorstand. Danach wurde er freischaffender Schriftsteller und Dichtert und lebt heute in Groß-Mützenau bei Lunzenau. Hier lernte er auch den Künstler P.Bock kennen, mit dem ihn eine innige Freundschaft verbindet. Ihn bat er um die begleitende Ausstellung, eine Bitte, die dieser gern erfüllte. Vom Künstler selbst ist nicht viel bekannt. Mit seinem Künstlernamen verbindet er den Wunsch, dass seine Kunst im Fokus steht und nicht seine Person.   

 

 

 

 

Sonntag, den 11. März 2018; 15:00 Uhr

 

„Dachauer Dialoge

Dokumentarfilm von Michael Bernstein

Max Mannheimer (1920 - 2016) und Sr. Elija Boßler verband über viele Jahre eine tiefe Freundschaft. Regelmäßig begegnen sie sich in der KZ Gedenkstätte Dachau oder im direkt benachbarten Kloster. Für nicht wenige Menschen ist diese Beziehung zwischen "Jude und Nonne" eine Zumutung. Die Filmemacher Marina Maisel und Michael Bernstein sehen aber genau darin eine wichtige Botschaft, die sie dokumentieren und weitergeben wollen. Sie laden Mannheimer und Sr. Elija im Oktober 2015 ein, vor der Kamera ein Gespräch miteinander zu führen. Entstanden ist daraus der Film "Dachauer Dialoge", der einen einmaligen, jüdisch-christlichen Dialog dokumentiert. Der eine wegweisende Freundschaft porträtiert und der uns mitnimmt in eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen, universellen, aber auch ganz persönlichen Fragwn.

 

 

Michael Bernstein ist Drehbuchautorar und Regiseur, wurde in Leipzig geboren und lebt seit 1980 in München. Er hat einen Magister der Philosophie und führte für eine Reihe von Dokumentarfilmen des 3sat und Kabel-Eins Buch und Regie. Ebenso ist er Autor und Regisseur von Puppenfilmen und anderen Serien. 2012 und 2014 drehte er in unserem Kulturzentrum zwei Filme mit dem Thema Inklusion von behinderten Menschen, die im Verein mitwirken.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de

 

 

                         

 Sonntag, den 15. April 2018; 15:00 Uhr

 

„30 jähriges Bühnenjubiläum“

Ein Tanztheaterprogramm mit Jutta Voß und Pier Giorgio Furlan

Jutta Voß ist eine sehr bekannte Darstellerin des historischen Tanzes. In Berlin, dreißig Jahre vorher, begegneten sich der italienische Multimedia-Performance Künstler Pier Giorgio Furlan und die Tänzerin. Daraus entwickelte sich nicht nur eine enge und interessante Zusammenarbeit, sondern auch eine tiefe Freundschaft. In der multikulturellen und experimentellen Szene Berlins und Jahre später, in dem offenen kulturellen Klima in Brandenburg, trafen sich beide zu mehreren Projekten. Auch nach der Gründung des Kulturzentrums, in seiner neuen Heimat Sachsen, hat der italienische Künstler Pier Giorgio Furlan die Verbind mit Jutta Voß nicht abreißen lassen.

In diesem Programm werden einige Spielszenen aus Tanztheaterprojekten, welche in den vielen Jahren produziert wurden, von beiden neu dargestellt. So zeigen sie einige Choregraphien aus "Romeo und Julia", "Die Schöne und das Biest", "Der Sonnenstaat" und "Moby Dick". Auch eine neue Inszenierung aus der Zeit des Barock wird im Schlossgelände mit dem Thema "Götter und Verwandlungen" aus "Die Metamorphosen" von Ovid dargestellt.  

 

Jutta Voß ist Tanzforscherin und Dozentin für Historischen Tanz an der Universität der Künste Berlin, Tänzerin im "Ensemble Historischer Tanz Berlin" und dessen langjährige Leiterin. Sie hat in mehreren historischen Filmen mitgewirkt die in Kinos und dem Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Pier Giorgio Furlan ist gebürtiger Italiener, Künstler und Architekt sowie der künstlerische Leiter des Kulturzentrums im Rittergut Ehrenberg. Er hat in Venedig studiert und eine lange Zeit in Berlin gelebt.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 

Sonnabend, den 21. April 2018; 19:00 Uhr

 

„ Mit Karamba in den Bundestag - Mein Weg von Senegal ins deutsche Parlament“        

Buchlesung mit Dr. Karamba Diaby

Er sitzt als erster Afrikaner im Deutschen Bundestag. Die einzigartige Lebensgeschichte von Karamba Diaby widerlegt so manches Klischee. An seinem ersten Tag als Abgeordneter rief ihm die Kassiererin in der Bundestagskantine von weitem zu: "Nein, Sie nicht!" Aus Karamba Diabys Hautfarbe schloss sie wohl, er gehöre zum Putzpersonal. Und noch immer sprechen Leute auf der Straße lieber gleich mit seiner blonden, blauäugigen Assistentin, weil sie glauben, er verstehe sie nicht - selbst wenn er ihnen auf Deutsch antwortet und nicht etwa auf Mandingo. Mit Humor bringt Diaby Vorurteile ins Wanken und entlarvt etliche Formen dieses "gar nicht so gemeinten" Alltagsrassismus in Deutschland. Er erzählt von seinem Geburtsland, dem Senegal, vom Leben in der DDR und im Nachwendedeutschland. Und nicht zuletzt von seiner Vision einer offenen und zukunftsfähigen Gesellschaft.

Karamba Diaby, wurde 1961 in Marsassoum, Senegal geboren und war ein Waisenkind. Mit einem Stipendium kam er 1985 vom Senegal in die DDR und promovierte über deutsche Schrebergärten. Er ist promovierter Chemiker und Geoökologe, ist ein deutscher Politiker und seit der Bundestagswahl 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 

Sonnabend, den 02. Juni 2018; 18:00 Uhr

 

„ al galoppo verso le stelle“        

Eine Biographie Lesung mit Giuseppe L. L. Terracciano

"mit vierzehn Jahren befand ich mich an einem Wendepunkt meines Lebens und war startklar für den Flug in die Zukunft. Bald merkte ich, dass mir die Flügel fehlten..."

Es ist eine Geschichte die berührt. Sie beginnt in Casoria, einem Vorort von Neapel, der 1944 von den alliierten Truppen besetzt war. Im Alter von vier Jahren trifft der kleine Junge auf den Soldaten Douglas ...

" Der Zug setzte sich in Bewegung. Die Gestalt meines Vaters entfernte sich, bis sie ganz verschwand. Ich hatte die längste Reise meines Lebens begonnen". Das Kind von Casoria verlässt mit siebzehn Jahren seine Heimat Italien und schafft es, mit viel Ehrgeiz, Intelligenz und Durchhaltevermögen, in die Chefetagen großer Weltunternehmen aufzusteigen und zeigt, dass nichts unmöglich ist. Es ist die Geschichte eines ganzen Lebens, dessen Stück für Stück zusammengesetztes Mosaik Gestalt in diesem Buch annimmt. "Im Galopp zu den Sternen" wurde 2016 in Lendinara (Italien) mit dem Internationalen Literaturpreis als "Beste Erzählung in Fremdsprache" ausgezeichnet.

 

Giuseppe L. L. Terracciano wird 1940 in Casoria bei Neapel geboren. Nach seiner Schulzeit in Neapel kommt er 1957 nach Deutschland und lernt am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Er erhält bei einer Firma in Villingen eine technische Ausbildung und wird von dieser in ihrer Filiale in Paris eingestellt. 1961 kehrt er nach Deutschland zurück und arbeitet u.a. als System-Analyst-Manager und als Direktor der Organisation bei der Firma Martini & Rossi und später als Technischer Direktor beim Weltkonzern Olivetti. Dort übernahm er 1984 die Position eines Olivetti-Area-Managers für Europa und Skandinavien. Mit 48 Jahren zieht er sich ins Privatleben in die Toskana zurück. Im Jahr 2007 siedelt er nach Argenbühl, in der Nähe des Bodensees, um. 2013 schrieb er dort "Al Galoppo verso le stelle" und 2014 "Finalmente vivere". Beide Bücher erhielten in Italien und Paris internationale Literaturpreise. Das Geld welches er durch Lesungen, die internationalen Preise und den Verkauf seiner Bücher erhält, spendet er hungernden Kindern in Afrika und den Phiilppinen. 

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 

Sonntag, den 30. September 2018; 15:00 Uhr

 

„ va pensiero“        

Ein musikalischer Gedankenflug mit den Tondisteln

"Wir laden Sie ein, mit uns auf eine musikalische Reise zu gehen. In welche Richtung? Da lassen wir uns nicht so gern festlegen. Wir singen Popsongs und internationaleTraditionals. Wir singen auf Deutsch, Englisch, Schwedisch, Spanisch, Afrikanisch, was auch immer. Meistens singen wir a-kapella, aber auch hier bestätigen Ausnahmen gern mal die Regel. Hauptsache, es macht Spaß"

Einige Lieder werden mit Pantomimenspielen von der Theatergruppe des Kulturzentrums begleitet.

 

 

Die Tondisteln, das ist ein bunt gemischter Chor, der seit ca. 15 Jahren im Haus Arthur auf dem Chemnitzer Kaßberg probt und in dem auch Blinde und Sehbehinderte mitsingen.Am Anfang waren es ungefähr sechs Sänger. Mittlerweile sind über 20 begeiterte Hobbysänger jeden Alters mit dabei. Geleitet wird der Chor von Anja Voigt. Sie spielte, mit einigen Mitgliedern des Blinden- und Sehbehinderten Chores "Kaleidoskop" in unseren barrierefreien Theaterstücken mit.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 

 Sonnabend, den 20. Oktober 2018; 19:00 Uhr

 

„ Die Gedanken sind frei“        

Collage Konzert mit Ulrike Brummert, Jörg Kersten und Olivia Gladosch

Seit Menschengedenken spendet das Phänomen, im Inneren, in der Seele, im Gehirn, im Herzen - oder wie immer auch dieses Innere bezeichnet wird - unbegrenzt und unzensiert zu fabulieren, Vorstellungen aufsteigen zu lassen, Konzepte und Strategien zu entwickeln, TROST. Je bedrückender und aussichtsloser sich die äußere Situation, in der sich der Mensch befindet, gestaltet und präsentiert, desto intensiver wird dieses Prinzip Hoffnung, dieses Viatikum, diese überlebensnotwendige Medizin als Nothelfer angerufen und eingenommen. Wenn die Feststellung, was denn genau unter Freiheit zu verstehen sei, die Menschen seit jeher beschäftigt, löst jedoch gerade das Wolkenartige ihrer Natur die Fazination aus, ...führt zum Besten, Schlechtesten, Grausamsten und Großartigdtem.

Die Verzweiflung gebiert die Überhöhung in einem Ausdruck, der schöpferisch die Begrenzungen und Unbilden der Wirklichkeit überwindet. Jörg Kersten, Olivia Gladosch und Ulrike Brummert spüren vor allem Zeugnissen literarischer und musikalischer Natur nach, die das existentielle Gefangensein thematisieren und (zumindest) für den Moment der künstlichen Realisation außer Kraft zu setzen (ver)suchen.

Ulrike Brummert ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin rhythmischer Texte, liest und performt in Westfalen und Sachsen.

Olivia Gladosch ist Pianistin tritt konzertant auf und begleitet Sänger und Instrumentalisten.Ihr Repertoire reicht von der Klassik bis zur Moderne.

Jõrg Kersten Bariton ist seit 1996 an den Theatern der Stadt Chemnitz engagiert und widmet sich solistisch dem Liedgesang des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
      In Kooperation mit der Bildungsakademie Mittweida e. V.  www.hs-mittweida.de/webs/burgerakademie/kulturelle-angebote.html
 
 
 
 
 
Gefördert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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