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Auf dem Schloß und Rittergut Ehrenberg ist seit 2000 ein Kulturzentrum entstanden, dass mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen aufwarten kann und bei schönem Wetter auch die alten Gemäuer und die sonnige Terrasse mit einbezieht.

 

 

Eine dieser beliebten Veranstaltungen ist der "Literarische Salon", der seit dem Jahr 2003 regelmäßig stattfindet.

 

 

 

In gemütlicher Runde bei italienischen Spezialitäten stellen verschiedene Künstler und Wissenschaftler dem interessierten Publikum ihre Werke vor. Auch das Gespräch mit den Gästen wird in dieser Veranstaltung gesucht.

Die Themen dieser Nachmittage reichen dabei von Wissenschaft, Kunst, Literatur über Musik und Theater.

 

So wurde schon über Erdbeben in Sachsen anschaulich und unterhaltsam berichtet, aber auch aus den Lebenserinnerungen der Charlotte von Mahlsdorf gelesen.

Und von der Spurensuche nach den Hintergründen des "sächsischen Prinzenraubes" von 1455 waren unsere Besucher genauso begeistert wie von der  Lesung Katharina Kammers aus ihrem autobiographischen Roman "Bekenntnisse für meinen Stiefsohn".

 

Unsere Vision

 

Wir möchten die Mensche

ansprechen und ermuntern, Kunst im weitesten Sinne in all ihren Facetten aktiv zu erleben und mitzugestalten.

Unbekanntes entdecken, sich ausprobieren, eigene Ressourcen erkennen und ausschöpfen, versteckte Talente wecken und Neues wagen und es vielleicht als persönliche Bereicherung des eigenen Lebens weiterführen, sei es als Besucher, aktiver Teilnehmer an Veranstaltungen oder als Hobby, wenn wir das für die Gäste unserer Veranstaltungen erreichen, ist unsere Vision Wirklichkeit geworden.

 

 

 

Literarischer Salon 2019

 

Sonntag, den 14. April 2019; 15:00 Uhr

 

 

„bücher mobil - synopsis"

"Wo Bücher die Welt bedeuten" - ein Reisebericht in Bildern mit Michael Bernstein

 

Für eine arte Doku-Serie reisen Michael Bernstein und sein Team um die halbe Welt und porträtieren dabei originelle mobile Büchereien und ihre nicht weniger ungewöhnlichen Betreiber. 

Per Roller-Biene oder Müllauto, in Taschen, auf dem Fahrrad oder dem Schiff. Bücher reisen, Bücher gehen von Hand zu Hand und kommen an. Besonders gut kommen sie dort an, wo Menschen am Rand oder im Abseits leben. Ob es Kinder in den Slums von Bhopal sind, Obdachlose in Portland oder einfache Menschen, für die das nächste Buch schlicht zu weit weg ist.

Was die Filmemacher während der Dreharbeiten und abseits davon erleben, davon berichtet Michael Bernstein und nimmt uns mit in die bunte und spannende Alltagswelt von Lesern, die immer und überall vor allem eines wollen: Bücher.

 

Michael Bernstein ist Drehbuchautorar und Regiseur, wurde in Leipzig geboren und lebt seit 1980 in München. Er hat einen Magister der Philosophie und führte für eine Reihe von Dokumentarfilmen des 3sat und Kabel-Eins Buch und Regie. Ebenso ist er Autor und Regisseur von Puppenfilmen und anderen Serien. 2012 und 2014 drehte er in unserem Kulturzentrum zwei Filme mit dem Thema Inklusion von behinderten Menschen, die im Verein mitwirken.

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de

 

 

 

Samstag, den 18. Mai 2019; 18:00 Uhr 

 

 

„Anders leben – das Glück in der Toskana“

 

Lesung mit Giuseppe L.L. Terracciano

„Ich glaube nicht, dass der Lebensweg schon vorgeschrieben steht, sagte ich zu Traudel. Wenn Du und ich es mit Kraft wünschen, dann können wir die Wirklichkeit in der wir leben ändern und eine andere aufbauen, in der wir für immer zusammen und frei leben“

 

Mit unbeugsamer innerer Stärke und unerschütterlichem Willen baut Giuseppe L.L. Terracciano sein Leben auf, während im Hintergrund die italienische und europäische Geschichte fließen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere fühlt der Autor eine treibende Kraft und einen unstillbaren Wunsch nach neuen geistigen Räumen. Mit achtundvierzig Jahren, nachdem er seine Karriere in verschiedenen Teilen der Welt aufgebaut hat, gibt er alle Aktivitäten auf und entwirft seinen neuen Lebensweg in einem toskanischen Dorf in der Nähe des Geburtshauses von Michelangelo. Die italienische Version von Anders leben – Das Glück in der Toskana erhielt u.a.

Im Juni 2015 in Paris den PRIX SPECIAL DU JURY - World Literary Prize

Im September 2015 in Rimini den SPECIAL BEST    -  Premio Letterario Internazionale

 

Giuseppe L. L. Terracciano, 1940 in Casoria bei Neapel geboren, kommt 1957 nach Deutschland und lernt am Goethe-Institut die deutsche Sprache. Nach einer technischen Ausbildung arbeitet er u. a. als System-Analyst-Manager und als Direktor der Organisation bei der Firma Martini & Rossi, später als Technischer Direktor beim Weltkonzern Olivetti. Dort übernahm er 1984 die Position eines Olivetti-Area-Managers für Europa und Skandinavien.

 

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de

 

 

 

Pfingstmontag, den 10. Juni 2019 - "Kunst offen in Sachsen"

 

 

 

„Memoires des Casanova“

Tanztheater mit Jutta Voß, Pier Giorgio Furlan und Compagnia dei Pazzi                                                                

Casanova, geboren und aufgewachsen in Venedig, bereiste ganz Europa und erwarb sich einen Ruf als geistreicher Zeitgenosse und Charmeur.

In einem Workshop mit Jutta Voß und Pier Giorgio Furlan werden die Teilnehmer der Theatergruppe „Compagnia dei Pazzi“, inspiriert durch die Tagebücher des Giacomo Girolamo Casanova, einige Szenen des italienischen Abenteurers und Schriftstellers einstudieren. Die Protagonisten lassen seine amourösen Abenteuer aus seiner Jugendzeit in Venedig und die letzte Station seines Lebens, den Aufenthalt auf Schloss Dux in Nordböhmen, wo er als Bibliothekar seines Freundes Graf von Waldstein tätig war, mit einem Ausdruckstanz lebendig werden. Diese Kunstaktion wird an verschiedenen Orten im Kulturzentrum inszeniert.

 

 

 

Jutta Voß ist Tanzforscherin und Dozentin für Historischen Tanz an der Universität der Künste Berlin, Tänzerin im „Ensemble Historischer Tanz Berlin“ und dessen langjährige Leiterin. Sie hat in mehreren historischen Filmen mitgewirkt die in Kinos und dem Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Pier Giorgio Furlan ist gebürtiger Italiener, Künstler und Architekt sowie der künstlerische Leiter des Kulturzentrums im Rittergut Ehrenberg. Er hat in Venedig studiert und eine lange Zeit in Berlin gelebt.

„Compagnia dei Pazzi“ aus Waldheim wurde 2015 gegründet. Die schauspielerische Feuertaufe gab es dann, in Zusammenarbeit mit der Compagnia la Mascherarta, im Sommer 2016 mit dem Maskenspiel „Abenteuer und Liebe“ im Daetz Zentrum. Dann schloss sich für die Theatergruppe das erste große Inklusionstheaterprojekt „Pinocchio“ an. Seitdem nehmen sie an vielen kleineren und größeren Auftritten teil denn der Spaß an barocken Kostümen, Masken und Gesten hat die ganze Gruppe in ihren Bann gezogen.

 

 

 

Sonntag, den 08. September 2019 - "Tag des offenen Denkmals"; 16:00 Uhr

 

 

„Ehrenberg - wie hast Du Dich verändert"

                        

In einem historischen Kaleidoskop werden interessante Tatsachen und Objekte des Ortes und deren Entwicklung vorgestellt. An Hand alter Bilder und neuerer Aufnahmen wird die heutige Situationmit längst vergangenen Zeiten verglichen. Genannt wird auch die Gaststätte "Zur Schmiede"  in der "Landfilm" den Menschen die wöchentliche Unterhaltung brachte. 

Siegfried Scharf wurde 1946 in Ehrenberg geboren, hat immer hier gewohnt und ist sehr heimatverbunden. Er ist Dipl. Ing. (FH) und seit 1970 in der kommunalen Politik tätig. Sein großes Hobby ist die Historie und das Reisen.

 

 

 

 

 

 

Sonntag, den 15. September 2019; 15:00 Uhr

 

 

 

„Poetische Spaziergänge“ Flanierlesen auf dem Rittergut

Fremdes & Eigenes  Lesen                    Musizieren_Rezitieren_Performen_Slammen   /   Agieren_Rezipieren_Geniessen                                                                                  

Ulrike Brummert (TU Chemnitz), Jörg Kersten (Die Theater Chemnitz), Olivia Gladosch (Städt. Musikschule Chemnitz) und Studierende der TU Chemnitz laden ein, zum Flanieren auf dem gesamten Gelände des Rittergutes Ehrenberg. An ausgewählten Standorten des Kulturzentrums, MonteOnoreHotspots, wird agiert, präsentiert und gekostet von den Bäumen des Kunstgenusses. Alle sind eingeladen, das Flanierlesen gemeinschaftlich zu gestalten, in dem die Rollen des Gestaltens und Aufnehmens ständig variieren. Inspiriert ist die Aktion vom Konzept der Chemnitzer Campus Lesenacht, das 2000 von Ulrike Brummert entworfen wurde, das über die Jahre mit Akteuren im Kulturraum Chemnitz immer weiter entwickelt wird; die nächste große Chemnitzer Lesenacht findet am April 2019 im Tietz statt. 

 

Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de

 

 

                             

 

 

                        

 

 

 

Samstag, den 26. Oktober 2019; 18:00 Uhr 


„Prawda“ 

Im Westen endlich was Neues: die Wahrheit über Amerika

Ein herbstlicher Kunstgenuss Felicitas Hoppe und Pier-Giorgio Furlan

 

Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe auf Expedition in einem unbekannten Amerika:

Zehntausend so komische wie hochpoetische Meilen reist Hoppe von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Hellwach und hellsichtig begibt sie sich als literarischer Wirbelsturm auf die Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr unterwegs waren und zu Kultfiguren wurden.

Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke und den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – »Prawda« (russisch: Wahrheit) lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über das unglaublichste Land der Erde noch nie geschrieben wurden: eine literarische Weltentdeckung.

Felicitas Hoppe wurde 1960 in Hameln geboren, studierte Literaturwissenschaft und Rhetorik in Tübingen, den USA, Rom und Berlin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Im Mai 2012 erkennt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Felicitas Hoppe als herausragende Schriftstellerin an und die Jury der Akademie verleiht ihr den     Georg-Büchner-Preis. Es ist der bedeutendste deutsche Literaturpreis. Ihre Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt und zahlreiche Lese- und Studienreisen sowie Gastprofessoren an Universitäten führten sie ins In- und Ausland.

 

Im meditativen Zauber des Herbstes werden die Gäste an diesem Abend mit Plaudereien und kulinarischen Besonderheiten verwöhnt.

 

„Erinnerung an Schloss Wiepersdorf“

Eine Plauderei mit Felicitas Hoppe und Pier Giorgio Furlan

Nach einem Studienaufenthalt in Rom entwickelte Felicitas Hoppe ein großes Interesse für Italien.

Zu ihrem Stipendiat - Aufenthalt im Künstlerhaus von Schloss Wiepersdorf in Brandenburg lernte sie 1993 Pier Giorgio Furlan, den heutigen Hausherrn von Schloss Ehrenberg kennen. Er befand sich zu jener Zeit ebenfalls zu einem Stipendiat – Aufenthalt in Wiepersdorf. Es entfaltete sich eine große Freundschaft die auch nach über 25 Jahren fortdauert.

Beide Künstler schwelgen in Betrachtungen an diese schöne Zeit, an das Leben und die Begegnungen in Wiepersdorf, sie schlagen das Tagebuch der Erinnerungen auf und lassen das Publikum in vergnüglicher Atmosphäre an ihren vergangenen Erlebnissen und Erfahrungen ihrer gemeinsamen Aufenthaltszeit an diesem wundervollen Ort teilhaben.


Anmeldungen werden erbeten unter: Telefon 034327/58787 oder E-Mail centromonteonore@t-online.de 

 

 

 
 
      In Kooperation mit der Bildungsakademie Mittweida e. V.  www.hs-mittweida.de/webs/burgerakademie/kulturelle-angebote.html
 
 
 
 
 
Gefördert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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