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Ausstellungen in der Galerie Girasole 2018

 

 

Sonntag, den 18. Februar 2018 - 18. März 2018

 

"Wenn ich Flügel hätt" Cartoons/Zeichnungen

Ausstellung mit  namenhaften Künsterlinnen und Künstlern aus dem titelgebenden Buch von Ludhardt M. Nebel sowie Objekte von P. Bock
 

All das ist nur möglich, weil Dichter Nebel mehr ist, als Schall und Rauch. er ist eine Persönlichkeit, die offen ist und frei von vielen Vorurteilen, die es so allgemein gibt. Aus eben dieser Freiheit konnten Gedanken entstehen, die auch andere, Graphiker, Karikaturisten, Bildgestalter, dazu animierten, mitzutun und mitzumischen.

 

Sonntag, den 18. Februar 2018 - 15:00 Uhr

 

„Wenn ich Flügel hätt“ 

Lesung mit dem Dichter Ludhardt M. Nebel

 

 

 

Die Lesung der Gedichte ist eingebettet in ein erhellendes Gespräch zwischen Nebel und dem Verlerger Dr. Andreas Eichler von dem MIRONDE-Verlag. Dichter L. M. Nebel schuf mehr, nicht nur Worte, Sätze, Verse, Gedichte, die mit manchem, was in den kleinen Räumen an der Mulde ausgestellt wurde, korrespondierten. Er schuf Beziehungsgeflechte und aus ihnen erwuchs ein Ort: Groß-Mützenau. Selbst Satire und Heimat für solche in Wort und Bild.

Der Dichter Ludhardt M. Nebel wurde 1946 in Bad Freienwalde als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren. Die politischen Wirren der Nachkriegszeit verschlugen die Familie nach Freiburg im Breisgau. Hier absolvierte es das Gymnasium und hatte in Baden-Baden erste Kontakte zur russischen Diaspora mit ihren Schriftstellern und Künstlern. Diese Kontakte ebneten ihm den Weg zum Studium 1966 bis 1970 in Wladiwostok. Ein kurzes berufliches Intermezzo hatte es im Anschluss bei der Transeuropäischen Eisenbahnbank in Pontresina/Schweiz, der Nebel zuletzt als Direktor vorstand. Danach wurde er freischaffender Schriftsteller und Dichtert und lebt heute in Groß-Mützenau bei Lunzenau. Hier lernte er auch den Künstler P.Bock kennen, mit dem ihn eine innige Freundschaft verbindet. Ihn bat er um die begleitende Ausstellung, eine Bitte, die dieser gern erfüllte. Vom Künstler selbst ist nicht viel bekannt. Mit seinem Künstlernamen verbindet er den Wunsch, dass seine Kunst im Fokus steht und nicht seine Person. 

 


 

 

 

 

Sonntag, den 25. März 2018 - 13. Mai 208

 

„Flächen“

Ausstellung mit

HEINICKER GERHARD - Malerei

HEINICKER ULLA - Strukturen

HEINICKER PAUL - Visualisierung

HEINICKER EBERHARD - Aquarell

 

 

Seit Generationen beschäftigt sich die Familie Heinicker mit der Fläche. Basis ist das Handwerk, das Malerhandwerk, der Großvater, der Vater, sie versuchten mit einfachsten, bescheidenen Mitteln, Wände für ihre Kundschaft zu gestalten. Schon weit vor dem Ruhestand beschäftigten sie sich neben dem Handwerk mit Naturstudium und freier Malerei. Die Zeit der Pension verschafft Gerhard Heinicker den zeitlichen Freiraum sich noch intensiver mit der Malerei zu beschäftigen. Mit 85 Jahren hat er eine brillante witzige Art die Natur zu beobachten. Die Farbe, die Fläche das ist sein Lebenselixier. Ulla Heinicker ist die nächste Generation. Gefördert durch den Onkel Eberhard Heinicker studiert sie Flächendesign. Ihre Arbeiten tragen textilen, strukturierten Charakter. Die Farbenwelt des Vaters reduziert sie in ihren Arbeiten auf ein Minimum, im Vordergrund Flächen, Linien, Texturen mit stark grafisch geprägten Charakter. Paul Heinicker ist der jüngste "Kreative" der Familie. Nach Abitur studiert er Interactives Design und spezialisiert sich auf Datenvisualisierung. Er gestaltet Algorithmen und benutz diese um aus Datensätzen Sinn zu kreieren. Aus Progammierung entsteht ein kreatives Produkt - eine gestaltete Fläche. Die kreativ gestaltete Fläche ist das Produkt dieser Familie, aber die Generationen benutzen auf dem Weg dahin unterschiedliche Werkzeuge, vom Pinsel über die Grafik bis hin zum Algorithmus. 

 

 

 

 Sonntag, den 20. Mai 2018 bis 08. Juli 2018 verlängert bis 05. August 2018

 

„Kreislauf“

Ausstellung mit Christine Hunold und Marcel Meier

Der Kreislauf ist ein geschlossener Prozess, der dorthin zurückkehrt, wo er begonnen hat und sich immer wiederholt. Der Überfluss der industrialisierten Welt bringt natürlich Zyklen, mit den entsprechenden Folgen für Mensch und Natur, zum Bersten. Marcel Meier verwendet Materialien, für welche kein Gebrauch mehr besteht und haucht ihnen neues Leben ein. Dadurch kommentiert er mit seinen Objekten humorvoll die politische, soziale und ökologische Aktualität. Christine Hunold fotografiert den täglich anfallenden Biomüll bevor er auf dem Kompost landet. So entsteht ein Tagebuch von "Müllblüten", welche durch ihre Farben- und Formenvielfalt überraschen. 

 

 

Macel Meier, geboren 1955 in Zürich, lebt und arbeitet in Berlin, Ausbildung zum Goldschmied, weiterführende Studien an der Zeichenakademie Hanau (D), Werkankäufe durch private Sammlungen in Europa und USA;

Christine Hunold, geboren 1959 in Zürich, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin, 1985 - 1989 Studium Schule für experimentelle Gestaltung, F&F Zürich, ab 1990 diverse Werkbeiträge und Stipendien, Werkankäufe durch stattliche und private Sammlungen  der Schweiz und Europas

 


 

 

 

 


Sonntag, den 15. Juli 2018 bis Mitte August 2018 im Museum

 

„Der Turm von Babel“

Eine Fotoausstellung und Filmpräsentation

Begegnungen - kulturelle Vielfalt" - Teil II ist eine Konzeption, in dem eine internationale Begegnung zwischen Studenten zweier europäischer Länder (Polen und Deutschland) und ihre Hochschulen, mit dem Fachgebiet Medien und Migranten verschiedener Herkunftländer stattfindet. Der Grundgedanke einer internationalen Zusammenarbeit von Studenten entstand durch den polnischen Professor Marek Pozniak der Film- und Theaterschule Lodz. Im zweiten Teil (2017) hatten sich die Teilnehmer mit dem Thema "Der Turm von Babel" beschäftigt. Der Inhalt bestand darin, dass sich Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen Sprachen begegnen und in einem interkulturellen Austausch traten. So entstand ein Drehbuch. Die Kulissen, in Form von dem "Turm von Babel", wurden gebaut und die passenden Kostüme aus unserem Fundus ausgewählt sowie neue Masken dazu gefertigt. Auch die Proben und die Dreharbeiten sind in dem Wochencamp durchgeführt worden. Zudem entstanden mit einer alten ursprünglichen Platten-Kamera Porträtfotografien. In einem besonderen Fotoshooting wurden die Teilnehmer, in den Originaltrachten ihrer Länder fotografiert. 

Marek Pozniak wurde 1960 geboren und besuchte die Technische Universität in Opole. Darauf folgte ein Hochschulstudium der Fotografie in Warschau und seine Promotion an der Akademie der Künste in Poznan. Er war. Dozent an der Kunstschule in Opole, Dozent für Fotografie an der VHS Steglitz, Künstlerischer Leiter des Fotoforums Bremen sowie Fotograf, Designer und Grafiker. Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Gruppen- und Soloausstellungen in vielen europäischen Ländern und ist künstlerischer Leiter einer großen Werbeagentur. 

 

 

 

 

Sonntag, den 09. September 2018;  15:00 Uhr

 

„Holz“

Ausstellung mit naturgeformten Objekten von Ulrich und Heike Gründler

Bäume sind gigantische Lebewesen, sie können sehr alt werden und führen ein Leben fast unbemerkt, mitten unter uns. In vielen Ländern der Welt, wo der Bezug zur Natur noch innig ist, werden alte und besonders gewachsene Bäume als gute Schutzgeister verehrt. Auch in unserem Kulturraum schrieb man den Bäumen magische Kräfte zu. Die Frau Holle im Holunderbusch, das Feen- und Hexenvolk am Fuße der Hasel und erst der Apfelbaum! Synonym für den Sündenfall, Baum der Erkenntnis. Aber auch die Bäume sterben irendwann aus verschiedenen Gründen. Die Narben des Lebens eines Baumes bergen eine geheime und besondere Schönheit, die in den Schalen von Ulrich Gründler zu einem neuen Leben erwachen, in einer perfekten Symbiose von handwerklichem Können und kümstlerischer Gestaltung. Für mich, ist die Natur der größte Künstler. Was natürliche Einflüsse wie Wasser, Sonne, Regen, Wind und die Jahre der Veränderungen aus Holz gestalten, finde ich in der unendlichen Formenvielfalt sehr spannend. Die aus der Natur geformten Objekte erscheinen mir als Wesenheiten, deren Charakter ich durch wenig Verfremdung offenbar werden lassen möchte. Unser gemeinsames Arbeiten mit Holz findet einen Diialog zwischen der Kunst der Bearbeitung und dem besonderen Blick naturgeformter Objekte. 

Heike Gründler wurde 1959 in Vanderbijl-Park in Südafrikas geboren und kehrte 1961 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Sie studierte Tiermedizin und wechselte im dritten Semester zur Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Danach war sie einige Jahre am Max-Plank-Institut in Gießen tätig. 1992 eröffnete sie in Mittweida eine Praxis für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde.

Ulrich Gründlerwurde 1961 in Karl-Marx-Satdt geboren, erlernte den Beruf eines Drechslers. 183 machte er eine Audbildung zum Drechslermeister und 1998 eine Fortbildung zum Restaurator im Handwerk. Seine Liebe zum Hoöz und zur Gestaltung, drücken sich bei der Schaffung seiner Holzobjekte besonders in neun natürliche Formen aus.

 

 

 

 

Sonntag, den 04. November 2018;  15:00 Uhr 

 

„SECHS MAL SEX

Ausstellung mit sechs verschiedenen Künstlern

 

Die traditionelle überregional bekannte Ausstellung wird jährlich mit neuen Werken und Künstlern in unserer Galerie „Girasole“ ausgestellt. Mit sinnlichen und verführerischen Kreationen begegnen sich sechs Künstler der verschiedenen Stilrichtungen in dieser Ausstellung. Sie werden vielseitige Interpretationen, unter dem Blickwinkel der EROTIK, präsentieren.

In den Kunstwerken vereinigen sich neben Ideenreichtum, künstlerische Raffinesse und Sinnenreiz auch die Inspiration an den sinnlichen Anregungen der französischen Bilder von "la joie de vivre". Diese Ausstellung ist über die vielen Jahre sehr bekannt geworden. So haben sich regionale, überregionale und Künstler anderer Länder, mit ihren erotischen Kunstwerken, in unserer Galerie präsentiert.

 

 

 

 

 

 

   In Kooperation mit der Bildungsakademie Mittweida e. V.  www.hs-mittweida.de/webs/buergerakademie/kulturelle-angebote.html

 

 

 

 

Gefördert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Ausstellungen können zu folgednen Öffnungszeiten besucht werden:

Montag bis Freitag   9:00  bis 15:00 Uhr

Sonntag                  13:00  bis 17:00 Uhr    

 

 

 

 

Änderungen sind vorbehalten!