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Ausstellungen in der Galerie Girasole 2017

 

Sonntag, den 05. März 2017 bis 30. April 2017

 

"(unter) bewusst"
Ausstellung mit  Ronald Münch - Malerei, Grafik, Objekte, Aussagen
 

"So spielen wir dem Leben Sinn und Verstand mit unserer dressierten Weisheit vor, ungläubig der Kleinheit den Dingen unseres Augenblickes des Daseins gegenüber ... mein persönliches Leben, geprägt von Sucht- und Depressionserkrankung, begleitete die Malerei permanent, so ist sie auch ein Hauptbestandteil meiner Heilungsprozesse." 

Der Künsteler hat in seiner Leidenschaft, Zeit seines Lebens, den Bildern und Formen Farbe in all ihrer Kraft gegeben. Er vereinigt in ihnen die Welt der Natur auf wunderschöne Art und Weise, die immer wieder neu berührt, mal ganz leise mal ganz laut. Sein Leben war von einem sehr großen Tiefpunkt geprägt, aber über die Kunst hat er den Weg gefunden die Dunkelheit zu überwinden.

 

Ronald Münch wurde 1972 in Mittweida geboren, erlernte den Beruf des Maschinenbauers mit Abitur und studierte anschließend Soziologie/Psychologie und absolvierte eine Weiterbildung zum Multimedia/dtp Assistent. Daran schloss sich ein Studium der Malerei und Grafik am Institiut für Bildende Kunst und Kunsttherapie in Bochum an. Später arbeitete er als Grafiker,Illustrator, Werbegestalter, Restaurator und Fotograf. Um Menschen mit psychischen Erkrankungen den Zugang zur bildenden Kunst als Unterstützung des Heilungsprozesses zu ermöglichen gründete er die Selbsthilfegruppe "Gruppe 5" und einige Jahre später den Verein "GRÜNE TOMATE buntwärts e. V.". 2013 erhielt er den Sächsischen Selbsthilfepreis des VdEK für sein Atelierprojekt.

 

 

"Workshop - Radierung"  Freitag und Sonnabend: 03. - 04. März 2017 mit Ronald Münch

 

In diesem Workshop wird der Künstler den Teilnehmern zeigen, wie durch die besondere Art der Bildgestaltung, der Radierung, Bilder entstehen und diese Technik zum Selbstgestalten weitergeben. Auch Mitglieder seiner Selbsthilfegruppe werden in diese Projekttage einbezogen.

Die Ergebnisse sind in der Ausstellung zu sehen.

 

 

 

 

 

 

Sonnabend, den 06. Mai 2017 bis 18. Juni 2017

 

„Carissimo Pinocchio"

Eine Ausstellung der Theaterwerkstatt des "Centro Arte Monte Onore e.V. Ehrenberg und Gästen

 

Carissimo Pinocchio ein barrierefreies Theaterstück. Die Ausstellung repräsentiert mit ihren Masken, Kostümen, Requisiten und einer Dokumentation von Zeichnungen und Fotos, die Ergebnisse dieses 2016/2017 entstandenen Maskentheaterprojektes. Die Schauspieler an dem Theaterstück waren Menschen mit und ohne Behinderungen. Das Kulturzentrum CAMO e. V. hat mit vielen Unterstützern diese Produktion realisiert.

 

 

 


 

 

 

Sonnabend, den 24. Juni 2017 bis 05. Juli 2017 - V e r l ä n g e r t  bis zum 20. August 2017

 

„Der Kuss“

Ausstellung mit Christoph Doering, Malerei

"Nicht zu frey, nicht zu gezwungen, nicht mit gar zu faulen Zungen. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Beydes wird sonst Kinderspiel." - wusste schon 1635 Paul Flemming in einem Hochzeitsgedicht der Braut zu raten: "Wie Er wolle geküsst seyn".

Vom Bussi über den Bruderkuss bis zur intimen Vereinigung steht der Kuss für alle Menschen in allen Kulturen als Symbol. Diesen unterschiedlichen Auffassungen und Ausprägungen von Küssen spürt der Berliner Künstler Christoph Doering in seiner Ausstellung "Der Kuss" nach. In seinen Bildern verwendet er für dieses komplexe Thema verschiedene Techniken von Zeichnung bis Ölbild. Das Küssen ist in aller Regel eine ganz indiviuduell zu meisternde Privatsache und lässt den Beobachter gewöhnlich ausgeschlossen. Die rechte Art des Küssens zu erklären wäre Anmaßung, wenn doch jeder nach seiner Manier küssen sollte.

 

 

 

 

 

Christoph Doering (Jahrgang 1953) studierte vier Semester Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin und Freie Malerei an der Hochschule der Künste Berlin. Dort war er Meisterschüler von Professor K. H. Hödicke. Er entdeckte, schon während dieses Studiums, eine Fülle von künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten für sich. Dazu gehören unter anderem z. B.: Ölmalerei, Film- und Videoarbeiten, Drehbucharbeiten oder Flash-Programmierung und Web-Design. Der Erfolg seiner Arbeiten führte ihn zu vielen Festivals, Aufführungen und Ausstellungen im In- und Ausland. Mehrmonatige Aufenthalte in den USA, Ägypten, Afghanistan, Indien und Nepal und zahlreiche private Reisen beeinflussen seine Sicht auf die Welt und die Menschen. Nicht zuletzt das Überwinden einer schweren Erkrankung führen ihn zurück zu den Ursprüngen seiner künstlerischen Betätigung, der Malerei, der er sich heute intensiv widmet.

 

 

 

 

 

 

 

Sonnabend, den 08. Juli 2017;  17:00 Uhr - Verschoben in den Monat September!

 

„in persona“

Fotoausstellung mit Workshop-Teinehmern unter Leitung von Marek Pozniak

In dieser Ausstellung werden die Ergebnisse, die im Rahmen eines Workshops vom 28. - 30. April 2017 (Siehe Ankündigung unter Menuepunkt Veranstaltungen) entstanden sind, präsentiert. Dort konnten die Teilnehmer die verblüffend einfache Handhabung und Funktionsweise der Camera obscura (Lochkamera) und die Bearbeitung der entstandenen Selbstbildnisse kennenlernen und natürlich auch selbst durchführen. Die Lochkamera ist nur eine Box-Einheit mit lichtempfindlichen Material welches durch ein kleines Loch die Sonnenstrahlen einfängt die ein einzigartiges visuelles Bild erzeugen. Die entstandenen Fotografien sind geprägt von poetischen und geheimnisvollen Ausstrahlungen. Die Geschichte der Camera Obscura reicht bis in die Antike zurück und wurde ursprünglich in der Astronomie verwendet. Erst viel später entdeckte man, dass sie auch kunstvolle Fotografien hervorbringen kann. 

Marek Pozniak wurde 1960 geboren und besuchte die Technische Universität in Opole. Darauf folgte ein Hochschulstudium der Fotografie in Warschau und seine Promotion an der Akademie der Künste in Poznan. Er war. Dozent an der Kunstschule in Opole, Dozent für Fotografie an der VHS Steglitz, Künstlerischer Leiter des Fotoforums Bremen sowie Fotograf, Designer und Grafiker. Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Gruppen- und Soloausstellungen in vielen europäischen Ländern und ist künstlerischer Leiter einer großen Werbeagentur.

 

 

 

 

 

Sonntag, den 27. August 2017, 15:00 Uhr bis 08. Oktober 2017

 

„FIL DI LANA“

Druckfotografische Arbeiten von Reiner Lenk

Der Titel ist von einem Gedicht des italienischen Poeten Italo Ceccherini aus Poppi hergeleitet. Durch eben diese Poesie wurde Reiner Lenk inspiriert und geprägt. Seine druckfotografischen Arbeiten sind, wie mit einen Wollfaden, zusammen verknotet und verknüpft. Da ihm die reine Fotogafie nicht mehr genügt nutzt er die Technik der digitalen Montage um so seinen Bildern mehr Ausdrucksstärke zu verleihen. Seine Arbeiten spiegeln die eigene Gedanken- und Gefühlswelt sowie die Auseinandersetzung zwischen Mensch-Natur und Umwelt wieder (Foto nebenan "Neues setzt sich durch"). Er verarbeitet in den Bildern auch Zeichen, Gegebenheiten, Erinnerungen und Vorahnungen die für ihn alle miteinander in Verbindung stehen. Sie sollen den Betrachter konfrontieren und ihn zu eigenen Fragen anregen. Sein Künstlerfreund Peter F. Fiebig sagt " ... Letztendlich ist es die Art, der eigene Weg, den Reiner Lenk mit seinen Arbeiten beschreitet, seine Instuition, seine eigene künstlerische Ansicht von äußeren und inneren Welten in eine Form zu bringen":

 

Reiner Lenk erlernte den Beruf des Betriebs- und Maschinenschlossers und studierte anschließend an der Spezialschule für Fotografie der BK. Seine Bilder wurden in Personal- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Tchechien, Polen, Russland und Frankreich gezeigt. er erhielt diverse Preise und Anerkennungen, war mehrmals Jurymitglied auf Kreis- und Bezirksebene. Ab 2007 bis zur Auflösung war er Mitglied im Verein "Kunstraum Chemnitz" und seit 2012 ist er Mirglied  in der Künstlergruppe "4" in der Chemnitzer Schönherfabrik.


 


 

 

 

Sonntag, den 15. Oktober 2017;  15:00 Uhr bis 12. November 2017

 

„Art changes Life-Rezepte/Lösungen aus der zeitgenössischen Kunst“

Ausstellung mit Anja Seidel

 

Unter dem Motto "Das Rezept des Lebens" wird die Künstlerin verschiedene Arbeiten präsentieren. So auch den "Mittweida-Block" mit diversen Zeichnungen und dem performativen Objekt "Ein einfaches Lied über den Tod". Die Arbeiten sind zum Teil während ihres Kunststudiums in Berlin entstanden. Sie stellen einen inhaltlichen Bogen zu Mittweida dar und setzen sich künstlerisch-assotiativ mit ihrer Heimat Mittweida auseinander. Die Künstlerin empfindet Kunst grundsätzlich als Sinnstifter eines reichen und sinnvollen Lebens das auch zum Mitgestalten und Nachdenken anregt und zu neuen Sichtweisen inspiriert. Der Betrachter kann in phantasievollen, surrealen Reflexionen die Bilder ihrer Heimat erkunden.

Anja Seidel wurde 1982 in Mittweida geboren. Nach ihrer Berufausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin besuchte sie die Künstlerische Vorbildung bei Rüdiger Philipp Bruhn von der FH Schneeberg. Daran schloss sich ein Studium der Kunstpädagogik in Halle und ein Studium der Bildenden Kunst sowie der Malerei/Zeichnung in Berlin an. Sie war 2014 Meisterschülerin von Valerie Favrè, UdK Berlin, lebt und arbeitet auch heute noch in Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, den 19. November 2017;  15:00 Uhr 

 

„SECHS MAL SEX

Ausstellung mit sechs verschiedenen Künstlern

 

Die traditionelle überregional bekannte Ausstellung wird jährlich mit neuen Werken und Künstlern in unserer Galerie „Girasole“ ausgestellt. Mit sinnlichen und verführerischen Kreationen begegnen sich sechs Künstler der verschiedenen Stilrichtungen in dieser Ausstellung. Sie werden vielseitige Interpretationen, unter dem Blickwinkel der EROTIK, präsentieren.

In den Kunstwerken vereinigen sich neben Ideenreichtum, künstlerische Raffinesse und Sinnenreiz auch die Inspiration an den sinnlichen Anregungen der französischen Bilder von "la joie de vivre". Diese Ausstellung ist über die vielen Jahre sehr bekannt geworden. So haben sich regionale, überregionale und Künstler anderer Länder, mit ihren erotischen Kunstwerken, in unserer Galerie präsentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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   In Kooperation mit der Bildungsakademie Mittweida e. V.  www.hs-mittweida.de/webs/buergerakademie/kulturelle-angebote.html

 

 

 

 

Gefördert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen 

 

 

 

 

 Die Ausstellungen können zu folgednen Öffnungszeiten besucht werden:

Montag bis Freitag   9:00  bis 15:00 Uhr

Sonntag                  13:00  bis 17:00 Uhr    

 

 

 

 

Änderungen sind vorbehalten!